Die AG 60+ kümmert sich speziell um Fragen von und für Senioren und Seniorinnen in Molfsee.
Diese Altersgruppe wird immer größer und hat vielfältige Interessen und Bedürfnisse. Wir wollen ihnen auch in der SPD eine Stimme geben und Aktivitäten anregen, Veranstaltungen anbieten und Ansprechpartner*in sein.
Die AG 60+ ist für alle Mitglieder offen, die das 60. Lebensjahr überschritten haben. Auch Nicht-Mitglieder können sich gerne beteiligen!
Ansprechpartner ist der Vorsitzende der AG 60+, Peter Willers. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns über den "Kontakt-Button" auf, wir leiten die Anfrage weiter.
In den nächsten Monaten wollen wir uns intensiv um das Thema Mobilität in Molfsee kümmern und ein Senioren-Kino in Molfsee an den Start bringen.
Die aktuellen Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite!
Senioren-Kino monatlich
in der Begegnungsstätte Osterberg 1a
Aus wettberwerbsrechtlichen Gründen können wir leider nicht für die geplanten Filme direkt werben.
Sie können sicher sein, dass wir die Rechte für die Aufführung der gezeigten Filmen besitzen. Peter Willers hat als ehemaliger Leiter des Offenen Kanals Schleswig-Holstein viel Erfahrung und Kontakte. Davon werden Sie sich bei der Auswahl der Filme überzeugen können!
Kommen Sie einfach vorbei und genießen die Filme bei Kaffe und Kuchen in Gemeinschaft. Hinterher bleibt immer Zeit für den Austausch!
"Älter werden in Molfsee" 06.11.2025
Unsere Veranstaltung fand regen Zulauf: mehr als 40 Senior*innen trafen sich in der Begegnungsstätte und informierten sich über die neuen Herausforderungen, die sich der Gemeinde stellen.
Wir werden älter: In Molfsee leben etwas mehr als 5.000 Einwohner*innen, mehr als 30 % sind über 65 Jahre alt. 11,5 % älter als 80, das ist mehr als im Bundesdurchschnitt (7 %). Und laut der Bevölkerungsprognose werden diese Werte in den nächsten 10 Jahren noch leicht ansteigen.
Es ist also an der Zeit, sich Gedanken zu machen!
Unser Ortsverein hat diese Veranstaltung als Mischung zwischen Vortrag und Beteiligung organisiert:
Jutta Heilmann (ehem. Referentin für Seniorenarbeit im Kirchenkreis Kiel) stellte die neue Generation der Senior*innen als aktiv, gut ausgebildet und interessiert, lange am gemeindlichen Leben teilhaben zu wollen, vor. Es besteht ein lang anhaltender Wunsch nach Teilhabe und Beteiligung, auch das Bedürfnis, sich einzubringen!
Nach dem Vortrag führten Expert*innen in Themen ein, die für uns zukunftsweisend sind:
Annika Paulsen (Seniorenlotsin im Amt Eidertal) gab Gelegenheit, sich über Strategien gegen Einsamkeit auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, wie es Senior*innen in Molfsee gelingen kann, Kontakte zu finden. Einsamkeit macht krank!
Wichtig ist es, in Kontakt mit Nachbar*inen zu bleiben, raus zu gehen und Veranstaltungen zu besuchen. Sich zu trauen, sich "anzuschnacken" ist der erste Schritt, nicht mehr einsam zu bleiben. Suchen Sie Begegnung - wir stellen immer wieder fest, andere suchen auch!
Helmut Schlimm (Bürgermobil Bordesholm) stellte das ehrenamtliche Bürgermobil in Bordesholm vor und sprach mit den Anwesenden über erreichbare Mobilität. Neben einem gut ausgebauten ÖPNV bedarf es auch unterstütztem ehrenamtlichen Engagement. Freiwillige vernetzen sich mit Senior*innen, die Mitfahrgelegenheiten suchen. Gegen einen geringen Kostenbeitrag werden Fahrten zu Ärzten, Supermärkten, Veranstaltungen bewältigt. Man kommt in Kontakt und unterstützt sich gegenseitig. Es bedarf eines ersten Engagements, das unbedingt unterstützt werden muss!
Volker Thomas (SeniorenNet Kiel) tauschte sicht mit den anwesenden Senior*innen über Möglichkeiten der digitalen Teilhabe aus. Auch in Molfsee gibt es noch viele Senior*innen, die "offline" bleiben, d.h., sich nicht in die digitale Welt begeben. Dort liegen aber viele Chancen, sich zu vernetzen, in Kontakt zu bleiben; auch Behörden- oder Bankangelegenheiten erledigen zu können.
Das SeniorenNet unterstützt durch Ehrenamtliche, diese Zugänge zu finden, entsprechende Unterstützung zu bekommen.
Eine entsprechende Unterstützungsstruktur für Molfsee wäre wünschenswert. Wir brauchen Anlaufstellen, die Kontakte herstellen und Hilfen vermitteln. Digitale Teilhabe ist ein unterschätzter Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Da müssen wir ran!
Begleitet wurden die Veranstaltung durch Informationstische des Pflegestützpunktes (Frau Mordhorst), des DRK, sowie des Seniorenkinos (Peter Willers).
Wir haben viel über die aktuellen Herausforderungen erfahren und dazu gelernt, was Senior*innen in Molfsee bewegt.
Vielen Dank an die Beteiligten, die viele Anregungen gaben.
Die SPD Molfsee wird die Anregungen und Notwendigkeiten in der Gemeindevertretung aufgreifen. Wir werden Anträge stellen und uns dafür einsetzen, dass sich die Situation unserer Senior*innen im Ort verbessert!
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